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Tips & Tricks von A - Z  zum / beim Salsa tanzen  :

Tips für Männer zum Auffordern Tips für Beginner (Männer) Tips zum Tanzen Lernen
Tips für Salseras Die Todsünden der Männer Die Todsünden der Frauen  

Tips für Männer zum Auffordern

Ihr lieben Männer, ich muß euch sagen, ich bewundere eurem Mut, denn Mut braucht es eine Frau zum Tanzen aufzufordern. Vor allem, wenn Sie einem nicht persönlich bekannt ist. Die Gefahr sich einen "Korb" zu holen, sprich: das die Gefragte "Nein" sagt, ist immer da und das ist kein besonders motivierender Gedanke.

Deshalb um euch ein wenig Mental zu unterstützen, hier ein paar Tips.
Außerdem garantiere ich euch, nach einiger Zeit, wenn Ihr ein wenig Salsa tanzen könnt und ein paar Frauen persönlich kennt, dreht sich der Spieß um 180°, denn dann kommt Ihr nämlich kaum noch dazu euch eure Jacke vom Leib zu pellen, wenn Ihr eine Lokalität betretet. Sie werden sich auf euch stürzen und auf die Tanzfläche zerren. (Übrigens, ob ihr wollt oder nicht).

Die Tips gelten für ALLE Tanzniveaus, also egal ob SuperAnfänger, schüchterne Mittelklasse oder Profi in unbekannten Gefilden (Berlin, Hamburg, etc.):

 Mentales:

 Die Wahrscheinlichkeit, das "Sie" NEIN sagt liegt bei 35%. (Jaja, es gibt irgendwie immer zuwenig Tänzer und 95 % aller Frauen freuen sich aufgefordert zu werden.)
Ein NEIN habt Ihr schon, wenn Ihr nicht fragt und jetzt habt Ihr die Wahl zwischen: Zusehen wie sich die Anderen amüsieren oder mitmachen.

 Ablauf:

 Ihr geht auf die Dame eurer Wahl zu. Haltet Ihr die Hand entgegen und fragt: Hast Du Lust zu tanzen? oder Tanzen? (reicht völlig).
ZU BEACHTEN: Hand hinhalten bitte! Kann dann zwar jeder sehen, vermeidet aber unnötige Kommunikation. Wie: "WAAAAAS?" "TAAAAANZEN!" "NAAINN"

 Fall: Sie sagt "JA"

 Ihr tanzt maximal zwei Lieder, sagt: "Danke" und führt Sie zurück zu Ihrem Platz (zumindest angedeutet)
Dann: auf zur nächsten Dame.

 Falls es nett war: In einer halben Stunde bei Dame Nr. Eins nochmal fragen. Positive Antwortwahrscheinlichkeit liegt jetzt bei 95 %.

 ZU BEACHTEN: Abstand halten! Nicht an den Körper ziehen! (Wenn die Dame mit euch eng oder supereng tanzen möchte kommt Sie von ganz allein. Versprochen!)

 Fall: Sie sagt "NEIN"

 Ihr sagt: "Okay" oder nickt mit dem Kopf und geht auf die gegenüberliegende Seite der Tanzfläche und fragt dort die Nächste.

 ZU BEACHTEN: Niemals!!! Nie! Nie! Niemals! Fragt Ihr ihre Freundin, die direkt neben ihr steht. Negative Antwortwahrscheinlichkeit liegt bei 98 %

UND bitte, bitte fragt nicht zurück: "Warum nicht?" (Echte Energieverschwendung)

 Übungsspiel: Ihr dürft erst von einer Party nach Hause gehen, wenn Ihr von mindestens drei verschiedenen Frauen ein "NEIN" bekommen habt. (ein Bekannter von mir war mal ganz verzweifelt, weil er morgens um fünf Uhr einfach so müde und fertig war und es immer noch nicht geschafft hatte)

So und abschließend kann ich euch jetzt nur noch Viel Spaß wünschen           Zurück zum Anfang

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Tips für Beginner (speziell Männer)

Von Mann zu Mann sozusagen.Einige weibliche Gedanken habe ich in blau und klein dazu geschrieben. Konnte ich mir auch nicht verkneifen.Vielen lieben Dank an Hannes aus Hannover für diesen wirklich inspirierenden Beitrag: Salsa-Tipps für Männer (na, obwohl...)

Abwechslung Auffordern Boden Hüfte
Knieprobleme Mundgeruch Rechts- oder Linksträger Schweißgeruch
Takt  Tanzschuhe Weitertanzen  

So meine Herren, jetzt geht es ans Eingemachte. Hier stehen einige Tipps, die ich woanders nicht oder kaum gefunden habe, Tipps für Männer, speziell von einem Anfänger für andere Anfänger - Tipps die mir selbst geholfen haben. Wenn Ladies oder Forgeschrittene weiterlesen, sind sie selber schuld ...  Auf geht's:

 Abwechslung

 Nichts lieben Frauen beim Tanzen so sehr wie Abwechslung. (Nun ja, kommt auf das Lied an) Wenn Du also erstmal zwanzig Grundschritte tanzt, um ein Gefühl für die Dame zu bekommen, kann es sein, dass es Deine zwanzig letzten mit dieser Frau waren ... Ich persönlich finde das etwas bedauerlich, denn Basic tanzen gefällt mir unheimlich gut. Aber es hilft nichts, Frauen wollen unterhalten und nach Möglichkeit immer ein bisschen überrascht werden. Also nicht lange fackeln und immer schon ein paar Figuren einstreuen. Für eine längere Basic-Strecke ist auch später noch Zeit - die wird dann dafür vielleicht umso netter

 Auffordern

 Es ist schon eigenartig - da leben wir im 21. Jahrhundert, erleben täglich Gleichstellung und Emanzipation - und die Salsa-Tänzerinnen warten brav am Rand, bis sie höflich aufgefordert werden. Sie möchten umworben sein. (Jawohl) und genießen es auch schon mal, den einen oder anderen Korb zu geben. (Das ist jetzt aber böse Unterstellung) Aber die Regeln sind nun einmal so, und wenn Du so wie ich eher ein Mann für den dritten Blick als für den ersten bist, wird es Dir vermutlich fast nie passieren, von einer Frau aufgefordert zu werden. Also - es hilft nix, ausser sich überwinden und auffordern. Und so geht es:

 1. Lies Dir oben bei den Tips zum Auffordern Mut an und vermeide die dort aufgeführten häufigsten Fehler - nach ein paar Körben zu schnell aufgeben oder die danebenstehende Freundin zu fragen.

2. Keine Frau mag vor dem Auffordern lange beobachtet werden ("aus dem vermeintlich sicheren Hinterhalt", wie ich irgendwo gelesen habe), denn Deine Schüchternheit deutet sie vielleicht als Begutachtung. Daher wird teilweise empfohlen, die Frau im Vorbeigehen von hinten nach vorne aufzufordern. Wenn Du einen Blick von einer Frau auffängst, warte nicht lange ab, sondern gehe sofort auf sie zu. Lächeln, die Hand hinhalten (wichtig), auffordern.

3. Frauen mögen es, wenn der Mann gerade ein bisschen besser tanzt als sie. Denn dann kann er sie ab und zu mal überraschen (oh, das lieben sie!), ohne sie einerseits dauernd zu überfordern oder sie andererseits zu langweilen. Also betreibe auch mal gezielt Aufbauarbeit bei den Damen, die etwas weiter hinten stehen und nicht so häufig aufgefordert werden wie Susie Knackig. Du wirst manche positive Überraschung erleben. Und selbst einfache Figuren machen mit einer Anfängerin oft mehr Spaß, als wenn Du gestresst versuchst, einer fortgeschrittenen Tänzerin "etwas zu bieten".

Jemand hat mal gesagt: "Beim Salsa bist Du ein Jahr lang der Depp". Auch wenn es nicht so lange dauern muss, es ist was dran - durch die erste Zeit mit Blut, Schweiß und Tränen muss jeder erst einmal durch. Ich bin an meinem ersten Salsa-Abend ohne mitgebrachte Partnerin eine geschlagene Stunde um die Tanzfläche herumgeschlichen, bis ich mich getraut habe, eine Frau aufzufordern. Panik pur. Und für mehr als für einen Tanz hat mein Mut an dem Abend leider nicht gereicht. Aber tröste Dich - nach ein paar Abenden erkennen einige Frauen Dein Gesicht wieder, und dann wird es immer einfacher und schöner.

Ich sage Dir: Es lohnt sich!

Übrigens: Wenn Du tatsächlich einmal von einer Frau aufgefordert werden solltest, dann bedeutet das nicht, dass sie Dich anmachen will. Wahrscheinlich ist sie einfach eine selbstbewusste junge Frau einer neuen Generation, die keine Lust hat, mit dem Tanzen so lange zu warten, bis Du mit dem Auffordern in die Strümpfe kommst. Mehr nicht. (Gut beobachtet!) 

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Boden

Manche Tänzer (besonders im Turnierbereich) machen eine Religion daraus, wie stumpf oder glatt der Boden genau zu sein hat. Meiner privaten Meinung nach sollte man sich davon unabhängig machen und versuchen, auf auf jedem Boden tanzen zu können. Wenn Dir der Boden öfters mal zu glatt ist, solltest Du gerade besonders oft darauf tanzen, denn das trainiert den Gleichgewichtssinn. Irgendwann stehst Du so gut über den Füßen, dass es Dir nichts mehr ausmacht.
Wenn Du oft meinst, der Boden sei zu stumpf, besonders für Drehungen, könnte das ein Anlass sein, Deine Drehungen noch mal zu überprüfen. Möglicherweise machst Du die sogenannte "Wusch-Rum"-Drehung, die leider nur auf glattem Boden funktioniert (auf einem Ballen drehen wie ein Kreisel und irgendwann anhalten). Profi-Tänzer und Trainer "laufen" die Drehungen mehr und können sie im Prinzip auch mit Turnschuhen auf Linoleumboden ausführen. Sie drehen auch, aber kontrolliert, und nur um bestimmte Winkel, z. B. genau um
180 °, und der Rest der Drehung wird gesetzt.
Im Fachhandel für Tänzerbedarf gibt es spezielle Wachse, um Böden griffiger zu machen. Wenn Ledersohlen von Tanzschuhen zu rutschig sind:

1. Aufrauhen (dafür gibt es Drahtbürsten zu kaufen).

2. In etwas Wachs treten. (Ich tropfe lieber, wenn es wirklich darauf ankommt, etwas Wasser auf den Boden und steige mit etwas aufgerauhten Sohlen hinein. Zum Üben lasse ich die Schuhe bewusst glatt, um mein Gleichgewicht zu trainieren.)                                     

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Hüfte

OK, das ist ein Problem für uns Männer. Jahrzehntelang haben wir gelernt, dass nur Frauen mit dem Hintern wackeln, und wir haben geübt, den Gürtel waagerecht halten, um die Colts schneller ziehen zu können. Und jetzt das - wackel, wackel, wackel.
Es stellt sich dann heraus, dass eine schöne und angenehme Hüftbewegung (auch für Männer) etwas ganz anderes ist als unkontrolliertes Wackeln. Tatsächlich geht die Hüfte eher zurück als zur Seite, und die Ursache ist, dass sich das Bein streckt. Eine Kippbewegung im Becken ist anteilig auch noch dabei. Vermeide vor allem, die Hüfte im Übereifer - peng - mit Kraft zur Seite rechts und links herauszuschießen, sonst bist Du auf dem besten Wege zu einem ernsthaften Hüftschaden, wie ihn Lateintänzerinnen im Turnierbereich bei falscher Technik manchmal bekommen. Von der Lendenwirbelsäule ganz zu schweigen.
Salsa soll Spaß machen und bis ins hohe Alter möglich sein - daher lass Dir Zeit und lasse die Hüftbewegung immer mal wieder von einem guten Lehrer oder Trainer kontrollieren.

Knieprobleme

Knieprobleme sind bei Tänzern verbreiteter als man denkt (was bitteschön soll körperlich beim Tanzen sonst Probleme machen, wenn nicht das Knie?). Wenn es im Knie sticht, dann ist die Empfehlung:

1. Pause machen oder besser für den Abend ganz aufhören.

2. Basic untersuchen - gibt es eine Phase, bei der das Bein einer Drehung ausgesetzt wird, die das Knie belastet? Ist das Zusammenspiel mit der Hüfte richtig?

3. Schuhe mit Ledersohlen statt Gummisohlen - das ermöglicht es dem Fuß, Torsionen des Beins durch Rutschen zu entlasten statt das Knie zu verdrehen.

4. Mein Hausmittel gegen Knieprobleme: Pferdemark oder Pferdefett aus der Apotheke (ohne Parfüm von der Internationalen Ludwigs-Apotheke in München bestellen) zweimal pro Tag einreiben, darauf eine dünne Lage "Kytta-Salbe F", ebenfalls aus der Apotheke. Ist billig und wirkt Wunder (ohne Gewähr).

5. Für schwere Fälle: Heilpraktiker Ulrich Kleinkauf, Rühmkorfstr. 8, 30163 Hannover, hat schon etliche Fussballerknie von Hannover 96 kuriert, bei denen Orthopäden ratlos waren.                                              

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Mundgeruch

Mundgeruch ist definitiv unangenehm für Deine Tanzpartnerin. Auch hier gilt: Es könnte sein, dass die Geruchsnerven der anderen besser sind als Deine, oder dass Dein Körper sich an die eigenen Gerüche anpasst und sie nicht mehr wahrnimmt (das ist sogar sehr wahrscheinlich). Und daher reicht es gerade bei Mundgeruch noch lange nicht aus, wenn Du selbst nichts merkst.
Um festzustellen, ob man Mundgeruch hat, wird folgendes empfohlen:

- Löffel einige Zeit in den Mund nehmen, danach daran riechen

- Gegen die Hand hauchen und daran riechen.

Gute Zahnpflege vor dem Tanzabend und ein Zahnpflegekaugummi zwischendurch sind schon mal gute Maßnahmen. Vermeide aber möglichst, zum Dauerkaugummikauer zu werden, denn ein Mensch in einer fröhlichen Stimmung kann durchaus auch gut und anziehend riechen (warum sollte die Natur das denn anders eingerichtet habe), und das wird dadurch überdeckt. Viel schlimmer ist aber, dass Du mit ständigem Kaugummikauen die natürliche Bakterienflora im Mund und dann auch im Magen aus dem Gleichgewicht bringst, und irgendwann kannst Du nicht mehr ohne. Dann wäre es spätestens an der Zeit, die Bremse zu ziehen und einmal über die Ernährung nachzudenken. Viel Fleisch und Zucker übersäuern den Körper, und das ist mit eine Ursache für Mundgeruch (nein, ich steige hier nicht in das Thema Ernährung ein, dafür gibt es ausgebildete Fachleute). (HILFE, ich glaube, ich bin Kaugummisüchtig)  

P.S:: Wer sich dennoch für die Geheimnisse richtiger Ernährung interessiert, dem empfehle ich folgenden Link : www.run-vital.de                                                                             

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Rechts- oder Linksträger

Links ist besser, denn rechts ist ja die Frau. Nimm auch den ganzen Müll und die Schlüssel aus Deiner rechten Hosentasche raus, das könnte sonst unangenehme Verdächtigungen nach sich ziehen  (Wenns vibriert,  isses ein Handy, Mädels **Gegacker**)                                 

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Schweißgeruch

Schwitzen gehört zum Salsa, schließlich spielen wir nicht Schach. Ich persönlich finde das an einer Dame überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, es zeigt Engagement. Aber Geruch musst Du vermeiden.
- Erstens kein Hemd oder Unterhemd vom Vortag, nur frische Klamotten anziehen. Denn in den alten Sachen sind schon Bakterien drin, die schneller anfangen, den Schweiß zu geruchsbildenden Abfallprodukten zu zersetzen. (Manche Männer, die stärker schwitzen, kaufen alle Hemden doppelt und ziehen sich dann um. Is wahr!!)
- Zweitens waschen ! Nicht nur unter sondern auch auf den Achseln (Auf den Achseln?) und mit Seife oder Shampoo. Gehe immer davon aus, dass im Zweifelsfall Deine Nase gegen eigene Gerüche unempfindlicher ist als andere. Komischerweise wollen das gerade oft diejenigen, die ihre Umgebung mit Schweißgeruch belästigen, nicht wahrhaben. Ein weiterer Fehler ist bei manchen, daß sie sich zwar duschen, aber dann keine frischen Handtücher benutzen, um sich abzutrocknen (jaaa - auch das gibt es tatsächlich !), so hat man sich dann zwar gesäubert, aber den alten Mief dann postwendend wieder auf die Haut gerubbelt !!! Wie gesagt, selber riecht man das ja nicht.
- Drittens Deo. Aber damit ist es noch nicht getan, es sei denn, Du willst nach einer Stunde schon mit dem Tanzen aufhören. (Ich kann Deo-Geruch nicht ausstehen. Oder dieses Parfümzeugs. Bleibt mir echt die Luft weg.)
- Viertens aufs Deo etwas Körperpuder, z. B. Azurro Paglieri (gibt es im Drogeriemarkt). Die Kombination vermeidet unangenehme Gerüche sogar in Stress-Situationen wie Prüfungen, Shows oder Turnieren. (Menschen, die nicht riechen sind mir aber auch unheimlich. Ich denke, waschen und frische Klamotten muß reichen.)                                                        

 

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Takt

Aus dem Takt zu kommen, gilt als größte Sünde bei den Tanzpartnerinnen, und es kann auch nicht durch komplizierte Figuren wieder gutgemacht werden. Es sein denn, Deine Tanzpartnerin merkt es selber nicht 
Obwohl ich nicht wenig mit Musik zu tun habe, komme ich auch nach fast vier Monaten beim Salsa immer noch ab und zu aus dem Takt. (Ich schaffe es mittlerweile nicht mehr ein Lied im DiscoFox durchzuhalten) Und zwar besonders dann, wenn sich folgende Faktoren treffen:

1. Neue Dame

2. Hübsch ist sie auch noch

3. Und sie tanzt besser als ich

4. Neue Figur, die noch nicht so gut geübt ist

Und schon ist es passiert. Mein interner Rhyhtmus-Computer ist überfordert wie ein Windows-Rechner mit zu vielen gestarteten Programmen und setzt für einen Moment aus.
Insofern ist es also durchaus ein Kompliment an die Dame, wenn ich mit ihr aus dem Takt komme, leider wird das von ihr nie so gesehen . Das Einzige was hilft, ist, wenn die Faktoren 1 - 3 zusammenkommen, auf 4. zu verzichten, leider. Ist aber das Einzige, was man in der Situation ändern kann. Und: Üben, üben, üben.                                            

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Tanzschuhe

Tanzschuhe haben den Vorteil, dass sie flexibler sind als Straßenschuhe, und durch die dünnen Sohlen kann man den Boden besser spüren. Auch gleitet die Rauhledersohle etwas auf Parkettboden, was das Tanzen angenehmer machen kann.

Tanzschuhe für Damen und Herren zum Anprobieren gibt es im Raum TS / R  bei dieser Adresse:

www.tanzschuhe-rosenheim.de 

Wer als Herr öfters mal mit größeren Damen tanzen will, kann sich ruhig Latein-Schuhe mit etwas höherem Absatz zulegen. Bis zu 4 cm sind auch für Herren völlig OK und man hat sich schnell daran gewöhnt.

Leider setzen sich die Rauh-Ledersohlen von Tanzschuhen schnell mit Schmutz zu. Dagegen hilft bedingt das Kratzen mit einer entsprechenden Bürste, die man gleich mitkaufen sollte. Ich ziehe Tanzschuhe aber möglichst nicht an, wenn andere Leute mit Straßenschuhen auf demselben Boden rumlaufen.                                                                       

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Weitertanzen

Wer hat das nicht schon erlebt: Der erste Tanz war eigentlich sehr nett, und Du würdest gerne noch einen zweiten anhängen. Aber Du bist nicht sicher, ob die Dame das auch will und lockerst etwas abwartend und unsicher die Führung.
Sofort drückt die Dame kurz Deine Hände, bedankt sich und verschwindet. Offensichtlich hat es ihr also doch nicht so gut gefallen ...
Überlege einmal: Wenn Du eine Frau wärst, die ja nun mal meistens darauf wartet, aufgefordert, also in einem gewissen Sinne ausgewählt, ja sogar aus-er-wählt zu werden - würdest Du Dir dann die Blöße geben, von einem Herrn nach dem ersten Tanz wieder am Rand abgestellt zu werden? Nach Prüfung für untauglich befunden? Nein, dann käme sie sich abserviert vor. Also wird sie, wenn sie sich nicht sicher ist, ob Du weitertanzen wirst, Dir mit der Verabschiedung zuvorkommen. Verständlich, oder?
Wenn Du also noch einen zweiten Tanz tanzen willst, tanze in der Pause zwischen den beiden Liedern einfach etwas weiter. Dreh' die Dame, bewege die Arme, bewege Dich weiter, mach' jedenfalls irgendwas und signalisiere ihr damit deutlich, dass Du den Tanz mit ihr genießt. Aber bitte ohne festen Griff - Sie hat ja dann immer noch die Chance, sich zu verabschieden. Dass Du dann derjenige bist, der abserviert wurde - nun, Deine breite Schulter wird auch das noch tragen können

Super Tipp, vielen Dank...                                                          

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Tips für Salseras (Beginner)

aus männlicher Sicht . Vielen Dank an Hannes.

Aufgefordert werden

Da Du jetzt eine frischgebackene Salsa-Tänzerin bist - also gut, Du hast zumindest ein paar Schnupper- oder Grundkurse mitgemacht - willst Du das Geübte natürlich endlich anwenden. Also hin zum nächsten Salsa-Schuppen und mutig ins Getümmel gestürzt. Wäre doch schön, sich mit den anderen und vor allem mit dieser wunderbaren Musik mitzubewegen. Aber was für eine Pleite: Keiner der guten Tänzer fordert Dich auf. Alle anderen tanzen, nur Du schaust geschlagene drei Stunden zu, ohne dass etwas passiert.

Gut, da war zwar zwischendurch einer, der Dich aufgefordert hat, aber bei dem Typen warst Du Dir nicht ganz sicher, ob er überhaupt tanzen kann oder  Dich nicht vielleicht nur anbaggern will ,  und Du hast nein gesagt. Und dann war da noch einer, und mit dem bist Du auch kurz auf die Tanzfläche gegangen. Der hat Dich aber gleich so eng an sich gezogen, war doch klar, was der wollte ... Etwas verwirrt gehst Du nach Hause und überlegst ernsthaft, ob Du denn weiter Salsa tanzen solltest. Schade, dabei könnte es so viel Spaß machen ...

So geht's:

Wenn Du aufgefordert werden möchtest, dann hilft es schon mal sehr, wenn Du das auch erkennen lässt. Geübte Salsa-Tänzerinnen setzen sich nicht in die hinterste Ecke, sondern stellen sich vorne an den Rand der Tanzfläche. Ausserdem wippen sie etwas mit der Musik mit. So strahlen sie die Botschaft aus: Ich bewege mich gerne zu dieser Musik, warum nicht mit Dir?

Es hilft sehr, wenn Du einen Mann, der auf Dich zukommt, nicht als Bedrohung ansiehst, sondern als freundlich erwarteten Gast. Ein Miesepetergesicht sieht zwar vielleicht cool aus, aber vielleicht auch nach "Bleibt mir bloß vom Leib, und zwar alle ...!". Also versuche möglichst, Deine potenziellen Tänzer anzulächeln.

Zwischenfrage: "Also ich soll mich für alle sichtbar hinstellen, mich im Takt bewegen und Männer anlächeln. Das heisst im Klartext doch, dass ich mich regelrecht anbiete! Habe ich das nötig?"

Antwort: Das ist ein Missverständnis. Es geht nicht darum, dass Du Dich als Person anbietest. Es geht nur darum, dass Du zu erkennen gibst, gerne tanzen zu wollen. Und genau das tust Du, wenn Du Dich sehen lässt und mit der Musik mitschwingst. Sieh' einfach mal das Zustandekommen eines Tanzes als marktwirtschaftliches Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage an: Damit eine Nachfrage seitens der Männer entsteht, muss überhaupt klar sein, dass Dein Angebot besteht (nämlich tanzen zu wollen).

Zwischenfrage: "Mir fällt auf, dass viele gute Salsa-Tänzerinnen eher ... hmm ... luftig bekleidet sind. Hat das Vorteile?"

Antwort: In erster Linie trocknet der Schweiß schneller, wenn man nicht allzu viele Lagen von Textilien trägt. Und wenn Du mich als Mann fragst, ob es mir mehr Spaß macht, mit einer Frau im Trägerhemdchen zu tanzen oder mit einer im Skianzug, dann entscheide ich mich in der Regel tatsächlich gegen den Skianzug. Routinierte Tänzerinnen verwenden das Zwei-Schichten-Modell: Ein dünnes Hemd oder Ähnliches oben drüber, für die Pausen.

Frage: Aber wenn an den Schultern oder am Rücken nackte Haut zum Vorschein kommt, und die dann vielleicht auch noch verschwitzt ist - ist es Männern nicht unangenehm, da beim Tanzen anzufassen?

Antwort: Ich kann Dich beruhigen - weder verschwitzte Hemden noch bloße Rücken- oder Schulterpartien sind unangenehm. Absolut nicht.

Frage: OK, ich glaube ich habe verstanden: An die Tanzfläche stellen, leicht mit der Musik wippen, lächeln, mal ein paar Blicke werfen. Und ein bisschen nett anziehen schadet auch nichts, so lange man es nicht übertreibt. Aber gibt es auch Dinge, die man vermeiden sollte?

Antwort: Ja. Folgende Dinge halten die meisten Männer davon ab, Dich aufzufordern: Wenn Du Dich den ganzen Abend mit Deiner Freundin unterhältst, wird ein höflicher Mann Euch natürlich nicht stören.

Frage: Aaaaaaaaber - was soll ich denn sonst machen, wenn ich nicht aufgefordert werde? Dafür hat man doch Freundinnen - dafür, dass sie einem in schweren Lebenslagen beistehen ...

Antwort: Du musst Dich entscheiden - leider. Entweder reden oder aufgefordert werden. Nacheinander geht das - gleichzeitig fast nie.

Frage: Na gut. Sonst noch was?

Antwort: Ein volles Glas in der Hand signalisiert: Ich mache gerade Pause und will nicht tanzen. Desgleichen eine frische Zigarette. Ein Mann muss entweder sehr unverfroren sein oder Dich gut kennen, um Dich trotzdem aufzufordern ...

Frage: Ja, aber ... erst darf ich nicht mit meiner Freundin reden, und jetzt auch noch der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, um darüber hinwegzukommen ... das ist Folter!

Antwort: Tut mir leid - wenn Du Pause machst, machst Du Pause, und erst wenn Du fertig bist, willst Du wieder tanzen - so ist das nun mal.

Frage: Na gut. Aber muss ich denn eigentlich mit jedem tanzen, der mich auffordert?

Antwort: Nein, natürlich nicht. Aber ich gebe Dir aus meiner persönlichen Sicht den Tipp: Gib' erst mal jedem eine Chance - ob Du ihn kennst oder nicht. Den Männern schlägt, wenn sie Anfänger sind, das Herz mindestens so hoch wie Euch. Und eine Ablehnung trifft sie nicht nur so ganz allgemein, sondern direkt, persönlich und sehr hart. Daher - probiere es einfach mal mit jedem, der Dich auffordert. Und wenn er unmöglich sein sollte, dann merkst Du Dir sein Gesicht und tanzt einfach nicht mehr mit ihm.

Überhaupt wird sich alles verbessern, wenn Du öfters mal hingehst - wenn die Tänzer Dich öfters sehen, werden sie sich auch immer mehr trauen, Dich aufzufordern.

Frage: Was ist denn aber, wenn ein Tänzer mich eng an sich zieht?

Antwort: Die Enge zwischen den Partnern wird bei jedem Tanz wieder individuell ausgehandelt. Nur weil ein Mann eng tanzt, muss er nicht zwangsläufig ein Aufreisser sein - passieren kann das aber schon. Lege ihm, wenn Dir das unangenehm ist, Deine linke Hand von vorne auf die Schulter und drücke ihn wieder weg. Wenn er nicht ganz unsensibel ist, versteht er den Wink.

Mir geht es regelmäßig anders herum: Wenn ich mit erfahreneren Tänzerinnen tanze, kann es bei einer Bachata sogar sein, dass sie den inzwischen gewohnten leichten Zug des Mannes vermissen, und sich (und manchmal auch mich) fragen, ob mit mir eigentlich alles in Ordnung ist

Wenn ich einer guten Tänzerin beim Bachata oder Merengue zu weit weg bin, dann habe ich es schon öfters erlebt, dass sie meinen rechten Arm mit der Innenseite ihres linken Ellenbogens geschickt einfach etwas weiter auf ihren eigenen Rücken stupst und sich gemütlich ankuschelt ... nichts ist unmööööööglich ...

Frage: Jetzt habe ich eine Menge Tipps gehört, wie ich häufiger aufgefordert werden kann. Mitwippen, kein volles Glas, nicht quatschen, nett anziehen, möglichst mit jedem erst mal tanzen, nicht gleich auf Höchstabstand gehen. Wenn ich das alles so betrachte, dann passt das aber eigentlich überhaupt nicht in mein Welt- und Selbstbild. Ich bin eine moderne, unabhängige Frau - warum soll ich mich diesem ganzen Macho-Kram unterwerfen?

Antwort: Kein Problem. Gehe in die Bar und fordere die Männer auf. Ich tanze ganz bestimmt mit Dir ! ...Ach so, das ist Dir dann auch wieder unangenehm? Na, dann weisst Du, wie es uns Männern geht. Ich habe am Anfang Blut und Wasser geschwitzt. Und glaube mir, wenn ein Mann noch nicht so lange tanzt und von Natur aus kein Frauenheld ist, dann wird er Dir für etwas freundliche Ermunterung sehr dankbar sein ...                                                                        

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Tips zum Tanzen Lernen

Trainingsplan:

Am Anfang:

- alle kostenlosen Schnupperstunden mitmachen

- Tanzschulen anschauen und sich eine aussuchen für einen Salsakurs, die einem gefällt

Tanzpartner ist kein Problem wird häufig von den Tanzschulen geregelt

1. - 3. Woche:

 - 1 x pro Woche Kursstunde

- Training zuhause allein 1 Lied pro Tag Basicsteps (auch wenn man einen Partner zuhause hat)

- alle kostenlosen Schnupperstunden mitnehmen, die man schafft

- viel Salsamusik hören

4. - 8. Woche:

 - 1 x pro Woche Kursstunde

- Training zuhause allein 1 Lied pro Tag Basicsteps & Improvisierte Bewegungen

- alle kostenlosen Schnupperstunden mitnehmen, die man schafft

- viel Salsamusik hören

- Tanzen! gehen Frauen auffordern -- Merengue ist die beste Übung fürs Figurentraining

9. - 12. Woche:

- 1 x pro Woche Kursstunde

- evtl. als GasttänzerIn den ersten Kurs wiederholen, es gibt meisten Wiederholerrabatt.

- Training zuhause allein Basicsteps & daran denken das man auch Arme hat

- alle kostenlosen Schnupperstunden mitnehmen, die man schafft

- Tanzen! gehen Frauen/Männer auffordern -- Spaß haben!

13. - 16. Woche:

- Training zuhause allein Basicsteps & für das eigene Gleichgewicht sorgen

- Tanzen! gehen Tanzen - Tanzen Tanzen

- evtl. Tanzpartner nach Hause einladen und trainieren

- Sacken lassen! und bis jetzt gelerntes genießen...

ab 17. Woche:

- weitere Kurse besuchen

- Workshops mitmachen

- zuhause trainieren allein oder mit Tanzpartner

- Lern-Videos anschauen

- Rueda lernen

- Tanzen gehen --- jede Frau reagiert ein bißchen anders auf Führung -- ausprobieren -- improvisieren

und natürlich vor allem: Have Fun!! Der Beste Style is your Style                                   



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Die Todsünden der Männer beim Salsa tanzen

Nr Eins: Der mit dem Flummi tanzt!

Manchmal wenn ich ein Päarchen tanzen sehe, ER führt wilde komplizierte Figuren aus, Dips soweit es geht, die Haare wischen den Fußboden, schleudert die Dame von rechts nach links, eine Doppeldrehung jagt die Andere (einfach ein toller Tänzer), SIE kann sich kaum noch auf den Beinen in ihrem eigenen Gleichgewicht halten, hat die pure Verzweiflung in Ihrem Blick, bricht in ein hysterisches Paniklachen aus (wahrscheinlich ist sie noch Anfängerin oder hat einfach die falschen Schuhe für den aktuellen Boden an), dann denke ich so bei mir: Wahrscheinlich ist ER der Meinung SIE muß in ihrem letzten Leben wohl Flummi gewesen sein.

Nr Zwei: Wieso tanzt man Salsa eigentlich zu zweit?

ER hat gerade einen supergeilen Workshop mit Frankie da Garcia oder Angel Rose hinter sich und echt klasse Open Shines gelernt. Jetzt müssen die natürlich auch angewendet, sprich trainiert werden. Logisch oder? Also läßt ER seine Partnerin 20 Sekunden nachdem das Intro des Liedes endlich vorbei ist los und präsentiert ihr die nächsten Minuten was ER so alles als Solo - Tänzer drauf hat. SIE ist auch sichtlich begeistert mit was für einem tollen Hecht sie tanzt. Das SIE die ganze Zeit nur Basic tanzt bemerkt ER leider nicht, falls doch, interpretiert ER es mit Sicherheit als begeisterndes, fassungsloses Staunen, was SIE in eine kreative Starre hat fallen lassen.

Nr Drei: Was ich schon immer wissen wollte...

Es ist einfach ein tolle Party. Es wird getanzt, gelacht, geschwitz, geflirtet. Die Tanzfläche glüht. ER will SIE in eine Linksdrehung führen, SIE dreht sich (aus wirklich unverständlichen Gründen) rechts herum. ER bleibt mitten auf der Tanzfläche stehen und schreit in Ihr Ohr (schließlich hat er im Kurs genau aufgepaßt): "Also, wenn ich ....blaba... dann mußt Du einfach.... dann kommst Du mit Deinem rechten Fuß automatisch.... und dann... bla bla.. ist das ganz einfach. Okay?" SIE freut sich sichtlich das ihr das endlich mal einer so verständlich erklärt hat -- Ohne weitere Worte

Nr Vier: Der Kampf der Geschlechter

ist so alt wie die Welt. ER versucht SIE so nah wie möglich an sich heranzuziehen. (Würde ER das nicht tun, wären wir wohl schon ausgestorben) SIE denkt: Ist mir eigentlich zu eng, aber Salsa tanzt man wohl so, aber auch: Booh, wieso tanzt ER soweit weg von mir. Mag er mich nicht? oder: Hmmm, schööön. Es gibt keine allgemein gültige Antwort auf die Frage, wie weit wie nah. Da muß jedes (Tanz)-Paar bei jedem Tanz wieder erneut einen Kompromiss finden. Richtig interessant wird es allerdings erst, wenn ER zieht und SIE versucht ihn sanft wegzudrücken. Da unser ER nicht der sensibelste Einer ist, zieht ER weiter, SIE drückt. ER denkt: Ergib Dich endlich! SIE denkt: Blöder Typ laß locker. Absoluter Höhepunkt dieses Szenarios ist, wenn SIE den Mut aufbringt ihn auf der Tanzfläche stehen zu lassen. Hach, hat man doch wieder was zu klatschen.

Nr Fünf: Bitte laß mich doch nicht im Ungewissen!!!!

ER: Hallo, hast Du vielleicht Lust mit mir zu tanzen?
SIE: Nein, tut mir leid im Moment nicht.
ER: Warum nicht?
SIE: Ich mache gerade Pause/unterhalte mich gerade/will gleich nach Hause/mein Freund ist auch hier/etc...
ER: Aber später vielleicht, oder?
SIE: Ja vielleicht später.
ER: Wann denn später?
SIE (denkt :"Hau ab! Ich kenne Dich nicht und ich will nicht mit Dir tanzen auch nicht später!"): "Mal sehen... Ohh... ich sehe das gerade jemand..."

Nr Sechs: Der "Schraubstockgriff"

Ein beliebter Fehler bei vielen männl. Anfängern ist der sog. "Schraubstockgriff":  Völlig hochkonzentriert mit der Aufgabe beschäftigt, gleichzeitig die Füße richtig zum Takt zu bewegen und dann auch noch die Figur zu führen  (zwei Dinge gleichzeitig ist für Männer ja eh schon schwierig...) umklammert er die Hände der Frau mit eisernem Griff, seine Daumen drücken unerbittlich auf ihren Handrücken, so daß die darauffolgenden Hämatome sie noch lange an diesen Tanzabend erinnern werden. So zerrt er sie dann mit Brachialgewalt äußerst sportlich herum, zwingt ihr seine Figuren regelrecht auf und denkt, wie toll er doch führen kann. Merke : das Tanzen soll beiden Spaß machen und eigentlich nicht weh tun ! Eine gute Führung erfordert eigentlich gar keinen Kraftaufwand und hinterläßt auch keine blauen Flecken bei der Dame. Behandelt Ihre Hände wie ein kostbares und zerbrechliches Gut, wie ein rohes Ei - gebt Führungssignale, aber erzwingt nichts und klammert euch vor allem nicht an ihren Händen fest. Im Prinzip reicht es, ihr zwei Finger anzubieten, um sie zu führen ( ist übrigens auch gar keine so schlechte Übung ! ).

Nr. Sieben : Das "Wollewickelsyndrom"     

Viele Anfänger neigen dazu, sich besonders temperamentvoll geben zu wollen, wenn die Musik sie packt und führen dann mit ihren Händen bei der beidhändigen Führung so eine Art ständige Rollbewegung durch (so ähnlich wie beim Wollewickeln, daher der Name !). Bitte, bitte nicht !!!
Erstens sieht es nämlich nur äußerst dämlich aus und, was noch viel schlimmer ist, es irritiert die Frauen unheimlich, weil sie kaum mehr unterscheiden können : "Fuchtelt der jetzt nur so chaotisch rum, oder ist das ein Führungssignal ?" !
Also Jungs, machts den Mädels nicht so schwer und haltet eure Hände ruhig beim Tanzen, damit eure Führungssignale klar erkannt werden können. Schließlich soll es ihr ja Spaß machen, mit Euch zu tanzen.

Nr. Acht : Das "Pumpenschwengelsyndrom"   

Ein ähnliches Phänömen beobachtet man gelegentlich auch bei der geschlossenen Tanzhaltung : Der Mann führt mit seinem linken Arm eine ständige, heftige Auf- & Abbewegung durch, als ob er eine Pumpenhebel antreiben müßte und in extremen Einzelfällen unterstützt er seine Pumpbewegung auch noch durch seitliches Hin- & Herbeugen des Oberkörpers. Eine furchtbare Angewohnheit, welche den Tanz wohl eher wie den sog. "Bayrischen Schieber" aussehen läßt und eigentlich nur äußerst plump wirkt. Abgesehen davon ist es auch noch ziemlich anstrengend !

                                                                                 

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Die Todsünden der Frauen beim Salsa tanzen

Christian aus Braunschweig (so als Mann) ist da gottseidank etwas eingefallen... Vielen Dank dafür...

Nr. 1 Ihr lieben Frauen...

ich muss Euch sagen, es ist schon mutig sich alleine an den Rand einer Tanzfläche zu stellen, leicht oder schwer im Takt, nicht nur mit den Hüften den Männern zuzuwinken „Schau mich an. Ich will tanzen“.

Dann kommt ein Mutiger, der sich in sicherer Erwartung fühlt gleich Spaß auf der Tanzfläche zu haben. Aber nein, falsch erwartet, SIE verteilt einen Korb, der Zweite traut sich in der Hoffnung, vielleicht mochte SIE den ersten nicht, doch auch ER bekommt einen Korb. Nr. 3 denkt sich, na dann war Nr. 2 vielleicht zu stark angetrunken, doch weit gefehlt auch Nr. 3 bekommt einen Korb.

Es folgt der Höhepunkt, wenn ich beobachte das einige Minuten später genau diese Frau, die gerade noch den Eindruck erweckt hat tanzen zu wollen, etwas weiter hinten wieder in die Arme Ihres Freundes versinkt mit dem guten Gefühl noch prima im Rennen zu liegen.

 Nr. 2 Ein Mann geht auf eine Gruppe Frauen zu...

fordert eine auf, bekommt glatt einen Korb, den er willig akzeptiert während er noch denkt: „So einen Mist hätte ich doch eine andere von der Gruppe gefragt“. Dreht sich noch mal kurz um während in der Gruppe gelacht bzw. getuschelt wird.

Glaubt mir, auch Männer haben empathische Fähigkeiten und können genau unterscheiden, ob aus dem Gespräch heraus gelächelt wurde oder wegen seines Auftrittes eben. Aber, welche Frau will schon mit einen Mann tanzen der Einfühlungsvermögen hat, oder? Wäre doch langweilig!

Nr. 3 Eine Frau vergibt einen Korb...

nach dem Motto - tut mir leid, ich habe den ganzen Abend schon getanzt (was dem Mann wohl nicht entging), meine Füße tun mir weh oder die Schuhe drücken mittlerweile, ich habe schon eine Blase am Fuß … etc. ….. Frauen haben da viele Ausreden, denn sie haben sie ja erfunden weil,… mir fällt gerade Eva mit dem Apfel ein.

Dann folgt die Halluzination: denn einige Minuten später vielleicht noch während des gleichen Liedes tanzt sie völlig kuriert mit einem Wunderheiler die außergewöhnlichsten Figuren auf der Tanzfläche.

Einfach genial diese Taktik! Ihr habt 100% Trefferquote erreicht, dass dieser Mann Euch kein zweites Mal fragen wird. Vielleicht mit Ausnahme eines Ausländers, der Eurer Sprache nicht mächtig war, um diese Art von Debilität zu verstehen.

Erkenntnis dieser Tatsachen:

 „Mädels“ baut Euch die Vorstellung auf, dass es auch Männer gibt, die bei guter Musik einfach nur tanzen wollen:

1. weil sie es können und sich mit einer Partnerin durch Beinarbeit zu vergnügen wollen

2. ohne die Motivation endlich die erwählte SIE fest in den Klauen zu halten bis SIE Namen, Beruf und Telefonnummer preisgibt. Erfahrungen zeigen, dass man(n) bei einem guten Gedankenaustausch, wo auch immer (nur nicht auf der Tanzfläche), viel mehr von einer Frau erfährt und ein weiterer Kontakt durch die Telefonnummer sich von alleine ergibt

3. auch, wenn ER optisch nicht der Schönling ist (aber wer will den schon und in erwählten Männerkreisen werden Schönlinge als Arschl….. bezeichnet, mit einem unerschöpfbaren Repertoire an Worten die Frauen gerne hören wollen!!!).

und wenn Ihr schon einen Korb verteilt...

bleibt bei der Ehrlichkeit. Einem Mann zu erklären, dass Du aus persönlichen Gründen nicht mit ihm tanzen magst ist nur ein Satz. Viel mehr Aufwand bedarf es, ihn mit Ausreden von Dir fernzuhalten. Persönliche Gründe müsst Ihr nicht erklären wegen der Persönlichkeit logisch, oder?

Sollten wir (Frauen) mal drüber nachdenken, oder?

Ohhje, es gibt noch mehr

Hannes aus Hannover ist doch tatsächlich noch mehr eingefallen und möchte die Liste noch ergänzen ... Vielen Dank dafür...

Nr. 4:  Eine Frau läßt sich mit einem unbekannten Mann...

auf einen Tanz ein. Da sich aber herausstellt, dass er noch Anfänger ist, lasst Ihr kein Signal aus, um zu zeigen, wie sehr Euch das anödet, und dass er Euch nicht gewachsen ist. Demonstrativ kaugummikauend schaut Ihr mal rechts und mal links an seinem Gesicht vorbei und bemüht Euch, einen möglichst gelangweilten Eindruck zu machen. Sonst könnte es ja noch passieren, dass Euch einer der besseren Tänzer mit diesem Stümper auf ein Niveau setzt ... igittigit ... Nach dem ersten Tanz flüchtet Ihr so schnell es geht, wieder von der Fläche und schaut lieber noch eine halbe Stunde zu.

Merke:

1. Eine wirklich gute Tänzerin inspiriert auch einen Anfänger, ist präsent und hat die Fähigkeit, trotz einfacher Figuren Freude auszustrahlen. "Wie" ist wichtiger als "Was".

2. Wenn jemand tänzerisch noch nicht so weit ist, bedeutet das nicht gleich, dass er ein schlechterer Mensch, ein Looser oder uninteressant ist. Er oder sie kann vielleicht sogar talentiert sein, ist aber einfach noch nicht so lange dabei.

3. Auch Männer haben Antennen. Wenn Du als Könnerin zu einem Anfänger nett bist und Ihm zeigst, dass Du auch ihn ernst nimmst, wird er sich das merken (andernfalls auch). Und wenn er entwicklungsfähig ist, hast Du vielleicht in ein, zwei Jahren bei einem guten Tänzer einen Stein im Brett, wer weiß?

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Falls der ein oder Andere von euch noch ein paar Tips & Tricks auf Lager hat würde ich die hier gern zum Besten geben...